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Geschwächter Olivenbaum: Die 7 häufigsten Krankheiten in Olivenhainen

Wenn ein Olivenbaum Anzeichen von Schwäche zeigt, liegt das Problem nicht immer nur am Klima oder am Boden. Vergilbte oder abfallende Blätter, vertrocknete Äste, ungewöhnliche Flecken auf dem Laub oder der Rinde sowie beschädigte Oliven sind allesamt Warnsignale, die auf eine Krankheit hindeuten können. Ein rechtzeitiges Eingreifen ist entscheidend – insbesondere im Olivenanbau, wo die Gesundheit der Pflanzen eng mit der Qualität der Ernte und der Nachhaltigkeit der Feldarbeit verbunden ist.

Krankheiten beim Olivenbaum können unterschiedliche Bereiche befallen: Einige betreffen die Rinde und den Stamm, andere die Blätter, wieder andere dringen tief bis zum Wurzelwerk vor. Sie richtig zu erkennen, ist daher der erste Schritt, um ihnen wirksam vorzubeugen und sie gezielt zu behandeln. Auch ein fachgerechter Schnitt mit professionellen Werkzeugen wie denen von Campagnola kann einen großen Unterschied machen, da er die allgemeine Pflanzengesundheit verbessert und das Infektionsrisiko reduziert.

Welche Krankheiten treten am häufigsten auf? In diesem Beitrag sprechen wir über den Olivenkrebs, über Schädlingsbefall durch Olivenmotte, Olivenfliege und Schildläuse, über das Pfauenauge, Rußtau, Verticillium-Welke, Holzfäule und die sogenannte Olivenbaum-Lepra. Die Xylella-Krankheit wird hier nicht behandelt – sie stellt einen Sonderfall dar, dessen Ernsthaftigkeit eine gesonderte, ausführliche Betrachtung verdient.

 

1. Olivenkrebs: eine offene Wunde am Stamm

Verursacht durch das Bakterium Pseudomonas savastanoi, zeigt sich der Olivenkrebs durch holzige, knotige Wucherungen an Stamm, Ästen und Zweigen. Diese Verdickungen beeinträchtigen nicht nur das ästhetische Erscheinungsbild des Baumes, sondern behindern auch den Saftfluss und machen die Struktur anfälliger für Brüche.
Die Übertragung erfolgt hauptsächlich durch Regen und während des Schneidens, insbesondere wenn Werkzeuge nicht desinfiziert wurden. Vorbeugung ist daher entscheidend: stets mit sauberen Klingen arbeiten, befallene Pflanzenteile sofort entfernen, Schnitte in besonders feuchten Perioden vermeiden und eventuelle Wunden mit kupferhaltigen Präparaten behandeln.

 

2. Olivenwickler, Olivenfliege und Schildläuse: parasitäre Schädlinge

Es handelt sich dabei nicht um Krankheiten im engeren Sinne, sondern um parasitäre Befälle, die die Pflanze stark schwächen können. Der Olivenwickler (Prays oleae) greift die Blüten an und kann einen frühzeitigen Fruchtfall verursachen, was die Ernte erheblich beeinträchtigt. Die Olivenfliege (Bactrocera oleae) legt ihre Eier in den Steinfrüchten ab – die daraus schlüpfenden Larven bohren Gänge in die Oliven. Schildläuse hingegen saugen Pflanzensaft und machen den Baum anfälliger für weitere Infektionen, wie z. B. Rußtau.
Die Bekämpfung dieser Schädlinge erfolgt durch gezielte Präventionsmaßnahmen und den Einsatz umweltschonender Insektizide.

 

3. Pfauenauge: der Feind der Blätter

Das Pfauenauge, auch Spilocaea oleaginea genannt, ist eine der am weitesten verbreiteten Blattkrankheiten des Olivenbaums. Es äußert sich durch dunkle, rundliche Flecken mit gelbem Rand, die an ein Pfauenauge erinnern. Die befallenen Blätter vergilben, vertrocknen und fallen ab, wodurch die Photosynthesefähigkeit der Pflanze deutlich sinkt.
Die risikoreichsten Zeiten sind Herbst und Frühling, insbesondere in feuchten Gebieten. Eine gute Belüftung der Krone, vorbeugende Behandlungen und der Anbau resistenter Sorten können die Ausbreitung des Pilzes eindämmen.

 

4. Rußtau: der schwarze Belag, der den Baum erstickt

Unter den Olivenbaumkrankheiten tritt der Rußtau als dunkle Schicht auf den Blättern auf, die durch eine Pilzgemeinschaft gebildet wird. Sie behindert die Photosynthese und fördert die Feuchtigkeitsspeicherung. Diese Pilze ernähren sich von zuckerhaltigen Substanzen (Honigtau), die entweder von der Pflanze selbst oder von Insekten wie Schildläusen oder Blattläusen abgesondert werden.
Die beste Strategie ist es, die Primärursache zu beseitigen: Zunächst sollten Insektenbefälle kontrolliert werden, anschließend kann man mit sanften Reinigungen und fungiziden Behandlungen gegen den schwarzen Belag vorgehen.

 

5. Verticillium-Welke: der stille Killer des Wurzelsystems

Die Verticillium-Welke ist eine bodenbürtige Pilzkrankheit, ausgelöst durch Verticillium dahliae. Sie befällt das Wurzelsystem und führt zu einem allmählichen Welken von Ästen und Blättern, oft nur auf einer Seite des Baums. Diese Krankheit ist schwer zu behandeln – auch wenn man es mit Desinfektionsmitteln oder biologischen Kontrollmitteln versuchen kann, bleibt die Vorbeugung der wirksamste Weg.
Zu den besten Strategien zählen die regelmäßige Kontrolle der Bodengesundheit, Fruchtwechsel sowie die Wahl resistenter Pflanzensorten.

 

6. Holzfäule: innere Schwächung des Stammes

Diese Krankheit entwickelt sich im Laufe der Zeit durch holzzersetzende Pilze, die das Innere des Holzes befallen. Die Holzfäule schwächt die Struktur des Baums und erhöht das Risiko des Abbrechens von Ästen oder des teilweisen Umsturzes.
Um dieser Stammkrankheit des Olivenbaums entgegenzuwirken, kann ein gezielter Schnitt zur Entfernung des befallenen Holzes sowie das Entfernen abgestorbener Äste das Fortschreiten der Krankheit verlangsamen.

 

7. Olivenbaum-Lepra: faule Oliven und rosa Schimmel

Die Olivenbaum-Lepra, verursacht durch Colletotrichum gloeosporioides, befällt reifende Oliven. Die Früchte zeigen bräunliche Flecken, werden weich und fallen ab, was die Ernteerträge drastisch reduziert. In manchen Fällen ist auch ein rosafarbener Schimmelbelag zu erkennen.
Um dem vorzubeugen, empfiehlt es sich, in risikoreichen Zeiträumen frühzeitig zu ernten und durch Schnittmaßnahmen die Luftzirkulation in der Krone zu verbessern.

 

Krankheiten bei Olivenbäumen im Topf: Achtung bei Drainage und Düngung

Die Kultivierung eines Olivenbaums im Topf erfordert besondere Sorgfalt. Die häufigsten Krankheiten resultieren meist aus Staunässe und Nährstoffungleichgewichten, was sich durch vergilbte oder vertrocknete Blätter, verlangsamtes Wachstum und faulende Wurzeln äußert.
Es ist entscheidend, gut drainierende Substrate zu verwenden, Wasserüberschuss zu vermeiden und leichte, regelmäßige Rückschnitte einzuplanen, um das vegetative Gleichgewicht zu erhalten.

 

Der Schnitt als Krankheitsprävention beim Olivenbaum

Ein fachgerechter Schnitt des Olivenbaums hat nicht nur einen produktiven Nutzen, sondern ist auch eines der wichtigsten Werkzeuge zur phytosanitären Vorbeugung. Durch das Entfernen abgestorbener und geschädigter Äste sowie die Verbesserung der Belüftung und Sonneneinstrahlung der Krone lässt sich das Krankheitsrisiko erheblich verringern.

Um wirksame Ergebnisse zu erzielen und sicher arbeiten zu können, ist es wichtig, auf professionelle Werkzeuge zu setzen, die Präzision, Langlebigkeit und Komfort bieten. Campagnola stellt ein komplettes Sortiment an Geräten für die Pflege des Olivenbaums zur Verfügung – das Ergebnis von über sechzig Jahren Erfahrung an der Seite der Fachleute der Branche.

In unserem Angebot findest du pneumatische und elektrische Scheren mit Plug-In-Akku, aber auch pneumatische Kettensägen sowie elektrische Hochentaster, die mit austauschbaren Plug-In-Akkus betrieben werden. Nicht zu vergessen sind die manuellen Scheren, Astscheren und Handsägen – ideal, um jeden Schnitt präzise zu veredeln.

Wenn du leistungsstarke und vielseitige Astscheren suchst, wähle die Modelle STARK XL und STARK 90-160-220 V1: Sie wurden für alle entwickelt, die Wert auf Ergonomie, präzise Schnitte und volle Kompatibilität mit Verlängerungsstangen und anderem Zubehör der gleichen Serie legen. Dank des austauschbaren Plug-In-Akkus steht dir ein Gerät zur Verfügung, das dich bei jedem Schnitt zuverlässig begleitet – ohne Unterbrechung.

Die neue NOVA 40, das Spitzenmodell der PROFESSIONAL Line von Campagnola, ist Made in Italy, wird von leistungsstarken Extra-Performance-Akkus betrieben und verfügt über eine smarte Verbindung: Über die App MyCampagnola kannst du jede Arbeit direkt vom Smartphone aus überwachen und individuell anpassen.

Campagnola bietet eine große Auswahl an elektrischen Scheren – aber gerade diese Modelle sind dank ihrer weiten Klingenöffnung die ideale Lösung für den Olivenschnitt, auch bei kräftigen und verholzten Ästen.

 

Nicht nur Scheren: Campagnola bietet die Komplettlösung für jeden Schnittbedarf

Zum umfangreichen Angebot an Astscheren gesellt sich bei Campagnola eine Auswahl an elektrischen Kettensägen mit Plug-In-Akku, die für maximale Handlichkeit und Präzision auch bei anspruchsvollen Einsätzen entwickelt wurden. Die Modelle T-FOX und T-REX eignen sich perfekt für schnelle und saubere Schnitte, während die Versionen mit Verlängerungsstange, T-REX 160-240 und T-REX 250-300, mühelos auch die höchsten Äste erreichen – ganz ohne Anstrengung.

Wenn deine Arbeit hohe Leistung und lange Laufzeit erfordert, ist der Hochentaster KRONOS 58 die professionelle Wahl schlechthin. Er ist auf einer festen Carbonstange von 120 oder 160 cm montiert (Gesamtlänge 190 bzw. 230 cm) und wird mit dem leistungsstarken LI-ION 700 Rucksackakku betrieben. Dieser ist ergonomisch, leicht (nur 3,7 kg) und ermöglicht über 600 Schnitte an Ästen mit Ø 10 cm mit nur einer Akkuladung.

Bevorzugst du pneumatische Technologie?
Campagnola bietet dir die Modelle LASER, LINX und AUTOLUBE M.3 – robuste und vielseitige Hochentaster, die Kraft und Geschwindigkeit vereinen und sich ideal für jede Pflanzenart eignen, um effizient und mühelos zu arbeiten.

Auch pneumatische Scheren und Astschneider sind hervorragende Helfer. Die STAR 40 mit Adapter ist eine leichte, aber widerstandsfähige Schere mit geschmiedeten Stahlklingen, kompatibel mit allen Campagnola-Verlängerungsstangen (fest oder teleskopisch, aus Aluminium oder Carbon).
Für anspruchsvollere Schnitte bietet der Astschneider STAR 50 eine robuste Struktur und präzise Schnittleistung. Er ist auch in der Version F/6 U mit beweglicher Hakenklinge erhältlich, die einen sicheren Halt des Astes ermöglicht.

Wer sich für Campagnola entscheidet, arbeitet besser, schneller und mit maximalem Respekt für die Pflanze.
Entdecke auf der Website alle Technologien für Olivenbauern oder wende dich an deinen Fachhändler für eine individuelle Beratung!

Von der Bakterienkrankheit bis zur Rußtaupilz-Infektion – über Parasitenbefall bis zu Wurzelkrankheiten: ein klarer Leitfaden zum Erkennen und Vorbeugen der häufigsten Olivenbaumkrankheiten, auch im Topf – unterstützt von den hochwertigen Werkzeugen von Campagnola.

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